i4 I. Zur römischen Literatur.
Heillosen Schlachten; ferne MederHören Hesperiens Sturz im Nachhall.
Und welcher Mecrschlund, welcher der Ströme kenntDen Traucrkrieg nicht? Welches der Meere hatNicht Blut der Daunier entfärbet ?
Sah nicht die Küsten erfüllt mit Leichen? —>
Zu kühn doch, Muse, sagst du vom Scherz dich loS ,Und weckst des Ceers klagende Namen!
Ersinne mit mir in DionensGrotte nur leichtere Melodien.
An das römische Volk.
B. V. Ode 7.
Wohin, wohin ihr Frevler? Warum zückt Ihr schonDas kaum versteckte Schwert so rasch?
Floß über Land und Meer zu wenig Römerblut?
Nicht um des eifersüchtigenKarthago stolze Burg in Asch' und Staub gelegt,Und den noch ungebandigtenBrittannier in Feste'n durch die Straßen RomsZum Kerker hingeführt zu sehn:
Nein! nach der Parther Wunsch, die mütterlicheStadt
Durch eignen Arm verheert zu sehn!
Dies war der Wölfe Sitte nie, der Löwen nie,
Die fremder Art nur schrecklich sind.
Ists blinde Wuth? ists höhere Gewalt? ists Schuld