I. Zur römischen Literatur. 9
Die Götter Größe; denn sie hassenKräfte, die Frevel jm Sinne schmieden.
Deß, was ich sage, zeuget der wüthendeGigante, der mit hundert der Armen fiel;
Deß zeugt der Frevler, von der keuschenGöttin durch Pseile gestürzt, Orion.
Es klaget Tellus ihre Gcbohrenen(Die Ungeheuer, tief zu der Holl' hinabGeschleudert!) schwer auf ihnen lastend:Wirbelnde Flammen verzehrten noch nicht
Den Aetna; immer hackt noch an TityusUnkeuscher Brust der wachende ZüchtigerDes Bösewichts; dreibundert KettenZähmen Pirithous Frcvellüste.
Auf Drusus.
B. IV. Ode 4.
Wie wann den Adler, Träger des Blitzes Zeus(Ihm gab der Götter König die rege Sch'aarDer Vögel unter, treu erfunden
Als er den glänzenden Jüngling raubte:)
Den Jugend einst und erbliche Vaterkraft,
Noch unbekannt Geftchren, dem Nest cntdrängt;Und, da die Winterstürme schweigen,
Nun den Erbebten der Hauch des Frühlings