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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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Vom Geist

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wie Moses, den derHerr erkennet hättevon Angesicht zu Angesicht": denn indem ganzen Zeiträume, den wir durchgangen sind,reicht nichts an seine Größe. Samuel hatte einenStrahl von seinem Lichte, aber nicht seine Kraft:er konnte den verfallenen Staat nicht emporhcben,noch weniger ihn zu den ungenützten Ideen Moseszurückführen. David war weich und zart, gerechtund tapfer; aber ein König. In die Stelle desWohls vom Ganzen trat schon das umschranktereWohl seiner Familie. Er umwand das mosaischeGesetz mit lyrischen Kränzen; konnte es aber nichtdauerhaft stützen, noch weniger tiefer gründen. Sa-lomo's Weisheit ging in wollüstige Feinheit, inGlanz und Pracht des Hofes über; die Verfassungdes Staats schwamm damit auseinander. In derFolge der Zeit hatte Elias einen Arm von MosesKraft; sein Zeitalter aber war zu tief gesunken; erreinigte wie Feuer und Wind, er konnte aber nichtstiften, nicht beleben. Jesajas Und andre Prophe-ten waren der Mund Moses: sein Geist und reinerBlick erfüllte sie; wo ist aber die That, die sieschufen? das Gebäude, das sic dahin stellten? Erstellte es dahin, ganz durchdacht und mit uncrmü-delem Arme vollendet. Sein erster Entwurf, demEwigen einen Altar von Feldsteinen aufzurichten,und ihm von der Erstgeburt des Landes, als demFamiliengotte, dienen zu lassen, war das Reinsteund Erhabenste, das bei einem Nationalgottcsdienstestatt fand; und das die Propheten mit geistiger».Glanze für die künftige Zeit nur ausmahlen. Alser dem sinnlichen, rebellischen Volke, das durchausein Kaib wollte, nachgeben mußte: wie rein durch-