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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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400
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Dom Geist

Hvo

So lange die Sonne glanzt, so lange das Mond-licht scheint,

Wird man dich ehren von Geschlechte zu Geschlechte Ir).

Wie Regen wird er fließenAuf die gemähte Flur:

Wie Wolken nicderstcigenUnd träufeln auf das Land.

Wenn er regieret, wird der Gerechte blühen,

Biel ist des Glücks, bis daß kein Mond mehr ist-').

Und seine Herrschaft geht von Meer zu Mecr k),Bom Strom zum Erdenufcr geht sein Land.

Es bücken sich vor ihm die Wüstenei-BewohnerI),

Und seine Feinde lecken Staub.

Die Kön'ge Tarsis und der fernen KüstenBringen Geschenk' herbei in),

Die

k») Diese Strophe scheint Chor einer andern Stimmezu seyn; imEbraischen ist indcß die Verwechslungder Personen gewöhnlich. Das Grmahlde ist eineschöne Umschreibung des das 2 Sam.

7. so oft vorkommt.

ä) Nochmals Wiederholungen des O2 Sam.7. Es werden Bilder von Sonne und Mond ge-nommen, weil im Bilde der Sonne die Verhei-* siung gegeben war. (2 Sam. 2Z.) ,

L) Der Parallelismus erklärt, daß das eine Meerder Euphrat, das andere das mittelländische >st.

1 ) Arabische sind andre Völker, die David bezwun-gen hatte.

m) Handelnde Machte. Spanien und die Europäi-schen Küste». Unterworfen sind diese Salomo nie

gewe-