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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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Vom Geist

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Erwecken will ich mit GesangDie Morgenröthc früh,

Will preisen, will dir singen, Gott,

Vor Volk und Nation.

Denn deine Güte steiget hochx),

Hoch überm Himmel hin!

Es reich:, so wett die Wolken gehn,

Herr, deine Bundestreu.

Erhebe dich über die Himmel, Gott!

Laß leuchten deinen Glanz öder die weite Welt k>).

Rette deine Geliebten! hilf

Mir deiner rechten Hand und höre mich.

Gott hört! Gott sprach im Heiligthum i) eDrum bin ich frohen Muths.

Denn Sichern theil' ich schon als mein;

Und messe Succoths Lhalk).

x) Anspielungen aus den sich erhebenden, entwölken-den Morgenhimmel,lrj Anspielung auf den Morgen,i) In mehrern Psalmen ist dies ein gewöhnlicherAusdruck der Gnade und zustimmenden Huld Je-hovahs. tS. Ps. 85, g.s Die folgenden Wortesind also nicht eine Stimme Gottes, sondern Da-vids Worte.

k) Dies sind nicht eroberte Länder, sondern DavidsEigenthum im jüdischen Lande, so fern ex Königwar. Er fangt mit frohem Herzen das ganzeErbtheil zu erzählen an, das ihm Gott gegeben.Sichem und das Thal Snccoth nennt er zuerst,weil dies die Wohnung und der Aufenthalt Jakobswar, also das älteste Erbtheil des jüdischen Volksin seinem Srammvaier.