' der Ebraischcn Poesie, 35 g
Psalm 222-128. Tempel- und Festpsalmcn. Der
229. ein Spruchbuch. Ps. 220-134. die, Aufsteige-psalmen, die mit Lobgesängcn, und Ps. 238-245.Davidische Psalmen, die abermals mit Lobgesängenbeschlossen werden. Man siehet, wie sich alles in
Gruppen sammlet, und ein Herausgeber, der die *Psalmen nur als Lieder betrachtete, könnte unsermBlicke und Gedächtnisse durch Anordnung hiernachsehr Helsen.
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V. Von der Musi? der Psalmen.
Ohngeachtet der fleißigen Abhandlungen x), diewir über sie haben, gewinnt man aus ihnen wenigResultate, für die Dichtkunst und Oekonomie derPsalmen. Nichts folgt so sehr den Zeiten und Sit-ten , als Sprache und Tonkunst: sie schwebt aufden Lüften und fliegt auch mit den Lüften vorüber.
Die alte und neue Musik des Orients und OccidentSscheidet sich so sehr, daß, wenn wir auch mehr wüß-ten, wenig davon für unser Ohr wäre. Ich bemer-ke nur weniges:
2. Die Instrumente, die in den Psalmen ge-nannt werden, sind entweder herrschend oder bloSbegleitend. Begleitende sind offenbar die lauten, diedaher in keiner Ueberschrift Vorkommen: sie gehörtenzur vollstimmigcn Musik der Freudcnrüfe und Tcm-pelpsalmen. Da das Volk nur im Vorhose bliebund die Musik ihm aus dem Heiligthume oder gar
x) Die besteist Pfeifers über die Musik der Ebräer,Erlangen 277g.