sind Danklieder über die Errettung Israels, wieinan sie etwa bei Nationalfestcn sang, und wie wirandre unter den Gesängen Assaphs und der KinderKorah finden»). Der 126. ist dergleichen, wahr-scheinlich in der Gefangenschaft gemacht und nach-her zum Andenken des Zutrauens und der Freudeals Nationalgesang bcibehalten. Der i 33 . preisetEintracht der Stämme und Familwn, der 128. dasGlück des häuslichen Lebens, der 127. das Glückeiner zahlreichen Familie, wenn gleich ihre ErziehungMühe und Sorgen kostet — die schönsten Materienfür ein versammletes Volk. Hätten wir viele der-selben auch für unsre Sitten und Lebensweise! sorein, so kurz, so voll Gesanges, wie diese für Israelwaren. 'Der r 3 o. ist ein Bekenntnißpsalm der Sün-den, eine Zubereitung etwa zu Opfern, wenn je-mand sich derselben schuldig fühlte. Der 182. em-pfiehlt Gott des Königs Haus, den Zion, die Prie-ster; also genau dieselbe Bestimmung. Endlich wer-den diese r 5 kleine schöne Lieder von Lobgesängenlbcschlcssen, die offenbar Tempel- und Festpsalmcuwaren. 0).
Wenn man auf diese Weise das Psalmbuchüberblickt, so wird man sich dasselbe leicht ordnen-können, zumal wenn man die jüdische Eintheilung
n) Ps. lch-lch. 7!» -8S,
0) Wahrscheinlich ist das Psalmbuch aus einzelnenkleinen Sammlungen erwachsen, und diese wäredenn ron einem, der sein Neifegesangbuch Liederd«ä Aussteigens genannt harte.