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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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357
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sind Danklieder über die Errettung Israels, wieinan sie etwa bei Nationalfestcn sang, und wie wirandre unter den Gesängen Assaphs und der KinderKorah finden»). Der 126. ist dergleichen, wahr-scheinlich in der Gefangenschaft gemacht und nach-her zum Andenken des Zutrauens und der Freudeals Nationalgesang bcibehalten. Der i 33 . preisetEintracht der Stämme und Familwn, der 128. dasGlück des häuslichen Lebens, der 127. das Glückeiner zahlreichen Familie, wenn gleich ihre ErziehungMühe und Sorgen kostet die schönsten Materienfür ein versammletes Volk. Hätten wir viele der-selben auch für unsre Sitten und Lebensweise! sorein, so kurz, so voll Gesanges, wie diese für Israelwaren. 'Der r 3 o. ist ein Bekenntnißpsalm der Sün-den, eine Zubereitung etwa zu Opfern, wenn je-mand sich derselben schuldig fühlte. Der 182. em-pfiehlt Gott des Königs Haus, den Zion, die Prie-ster; also genau dieselbe Bestimmung. Endlich wer-den diese r 5 kleine schöne Lieder von Lobgesängenlbcschlcssen, die offenbar Tempel- und Festpsalmcuwaren. 0).

Wenn man auf diese Weise das Psalmbuchüberblickt, so wird man sich dasselbe leicht ordnen-können, zumal wenn man die jüdische Eintheilung

n) Ps. lch-lch. 7!» -8S,

0) Wahrscheinlich ist das Psalmbuch aus einzelnenkleinen Sammlungen erwachsen, und diese wäredenn ron einem, der sein Neifegesangbuch Liederd«ä Aussteigens genannt harte.