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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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der Ebrätschen Poesie. 333

Und Kleist! und wer den GottesgesangAus Davids Harf' ergriff:

Ich hörte fingen Allvaters LiedIn Klopstocks Hcrzenston.

Und singen:wie bei SternenklangGott wog. der Heere Sieg:

Er wog und eine Schaale sankUnd eine Schaale stieg."

Es tönen der Lieder noch viele mehr.

Voll Assaphs Geist und Korahs Pracht;

Die stille Thrane floh im Christenlied'

Erquickend wie der Thau, wie die Unschuld schön!

O Engel des Aufgangs, hätten wirEin heiliges Gesetz und Vaterland!

Der Freiheit Tempel und des unsterblichen VaterruhmsUnd unfern alten Gott!

Der Wurm, der kriechend im Staube schleicht,Flog' er des Adlers Flug?

Singet der Fisch, der im Netze keucht,

Wie Lerch' und Nachtigall?

Der Schwan noch etwa singet im goldenen TraumWon alter Ingendkraft, sein sakularisch Lied:

Die Geister der Schwan' empfangen ihn

Er stirbt im sähen Gesang'!

mehr auf die Bildung unsrer Sprache gewirkt ,als ähnliche Werks bei ander» Nationen.