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Vom Geist
Mit deinen Augen wirst du schaün,
Wirst Strafe der Bösen sehn.
„Auf dich, Jehovah, hoffe ich!"s. So wohnst du sicher und hochlDa reicht an dich kein Unfall nicht:
Da nahet keine Plag' hin an dein Zelt.
Er stellt an seine Diener Befehl für dich,Dich zu bewahren, wo du gehst.
Auf Flügeln tragen sie dich fort,
Daß ja kein Stein beschadgc deinen Fuß.
Auf Löwen und Schlangen trittst du kühn.Zertrittst den Löwen und Drachen unter dir.„Weil er auf mich vertraut, errett' ich ihn:„Weil er mich ehrte, ehr' ich ihn gar hoch.
„Er rief mich an, ich erhöre ihn.
„Ist er in Engen; auch ich bin da! —
„Ich rett' ihn, bringe, zu Ehren ihn,
„Mit langem Leben sättig' ihn
„Und laß ihn sehn, was ich für Glück verleih!"
Kann die Vorsehung Gottes zutraulicher, zärtlichergelehrt werden? Chöre sind in dem Gesänge nicht;aber die Veränderung der Sprechenden thut dieschönste Wirkung. Sie macht die Lehre zum fort-gehenden bis ans Ende wachsenden Vatergesprächc,wo zuletzt der höchste Vater selbst drein spricht undfeine Treue bewähret.
Genug der Proben! Das Schöne der schönstenPsalmen zu fühle» , wird Versetzung in die dama-lige Zeit erfordert, also Einfalt. Da die meistenderselben Gebete sind: so gehört jene kindliche sanfteErgebung des Herzens zu ihrem Gebrauche, die die