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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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Dom Geist

Und deine Recht- wird furchtbare Lhatcn thun!Die scharfen Pfeile deines Köchers (schonSeh' ich die Völker fallen dir zu Fuß!)

Sie dringen, König, in der Feinde Herz.

Dein Thron, Herr, ist ein ewger, ewger Thron!Dein Königs-Sccpter ein gerader Stab!

Du liebest Recht, das Unrecht hassest du.

Drum' hat dein Gott, o König, dich gesalbt.

Vor deinen Brüdern mit hem Freuden-OelDes Königreichs. Bon Myrrhen, AloeUnd Casia duslet all dein Gewand.

AuS Elfenbein-Pallasten ArmeniensErfreuen dich in deinem prachtgen SchmuckBiel Königstöchter.

Aber dein Gemahl

Steht dir zur Seite, ganz in Ophirs Gold.

Hör' an, o Jungfrau, schau, neig' her deinOhrVergiß itzt deines Volks und Vaterlands:

So wird der König sich nach deinen Reizen sehnen,Denn Er ist jetzt dein Herr, neig' dich vor ihm!

Und Tyrus Töchter werden mit GeschenkBor dir erscheinen: flehen werden dirDie Reichen ihres Volks.

Des Königs Braut

Ist Schönheit ganz! ist im VerborgenenViel glänzender, als ihrer Kleider Gold,

Als alle Edelstein' auf ihrem Schmuck.

Die Reichgeschmücktc, jetzt wird sie geführtZum Könige! die Jungfraun folgen ihr,Begleiterinnen ihr, Gespielinnen.

Sie werden eingeführt mit Freudenschall,