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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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der Ebräi sehen Poesie. 229

erzählt, daß man auf lauter Zaubcrsprossen zu dem,was folgt, zu steigen glaubet.

Bileams Segenssprüchc über die gela-gerten israelitischen Zelte.

Aus Aram zog mich Balak her,

Vom Ostgcbirge rief mich Moabs König:

Komm her! verfluche mir Jakob!

Komm her! verwünsche Israel!"

Wie kann ich fluchen, den Gott nicht verflucht?Wie kann ich verwünschen, den Jchovah nichtverwünscht!

Vom Felsengipfel schau ich an das Volk,

Ich übersetz' es von der Berge Hohn.

Sieh an! ein Volk, das wohnem wird allein,Das andern Völkern sich nicht rechnet zu.

Wer zahlet Jakobs Staub?

Wer nennt die Zahl des Vierrheil - Israels ?

O war mein Schicksal einst, wie dieser Lapfern k)Schicksal!

O daß mein Letztes, wie das ihre sey!

Der König erschrickt, daß Bileam, statt zu fluchen,segne: er führt ihn, als ob dies ein unglücklicherOrt sey, wo vielleicht kein Opfer gelte oder er nur

5) scheint der Ehrenname Israel zu seyn

ohngefahr in dem Sinne wie «/«So? in den älte-sten Zeiten. Das Jeschirun kommt oft als Is-raels Name vor und noch im Hohenliede sind alle-«-.<» -?«/«»<» die den Salomo lie-

ben. (Hohel. 1 , st.)