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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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215
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der Ebratschen Poesie. 2i5

Thabor, der Berg des Heilig-thums,

eine weise Idee Moses.

Zu Sebulon sprach er:

Freue dich, Sebulon, deines HandelsUnd deiner Hünen, Jsaschar.

Die Stämme werden Euren Berg ausrufen,

Wo sie rechtmäßge Opfer opfern werden:

Da werden sie der Meere Zuflucht saugenUnd des Sandes verborgenen Schatz.

Warum nimmt hier Moses zwei und zwar contra-stircnde Stamme zusammen? er erklärt sich selbst,dass er es wegen eines Berges thue, den die Stammezum Ort des Heiliqthums und der rechtmäßigenOpfer ausrufen würden: denn hier, fahrt er fort,würden sie den Zufluß der Meere genießen und schöneSeltenheiten, des Sandes verborgne Schätze, dasGlas, zu sehen bekommen und cinhandcln können.Er lockt sie also, wie Kinder, zum Ort ihrer Na-tionalversammlung, durch Gewinn und Neugier.

Was war dies für ein Berg, den er ihnen,als einem freien Volk, zwar nicht anbefahl, abermit Gründen vorschlug? Kein anderer als Thabor.

Thabor liegt in der Mitte zwischen Sebulonund Jsaschar, und ist beiden Stammen die Grenze.Er liegt dem Meerbusen Acco gerade gegen über,dem natürlichsten Hafen der ganzen Küste. DerSec Cendevia, die natürlichste und älteste Mutter