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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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Vom Geist

aus der Hand Jehovahs. Ein tapferes Brgvolksollte Jeschirun seyn, und ungeachtet der Rankeseiner Feinde nicht Massen, bis es auf alle ibreHöhen als Sieger trete! Ware der Wille Mo-ses erfüllt wvcoen ! Das Land liegt abgesondert,umkranzt von Bergen, Meeren, Srrom und Wü-stenei» : ein kleiner Gotteswinkel, der durch Fleißgebauet, durch Eintracht der Stamme beschützt undblühend werden konnte. Allen drei Welttheilen liegter wie in der Mitte, den» unabsehlichcn Asien, die-sen reichen Bergen der Urwelt, lie.^t er zu Füscn,und ist sein Ausgang, sein Hafen. Ober- undunterhalb Judäa ging der Handel der alten Weltweg: es hatte, bloS seiner Lage nach, das glücklich-ste Bolk der Erde seyn können, wenn cs diese ge-nutzt , und dem Geiste seines Gesetzes treu geblie-ben wäre. Armes jetzt kahles Land! in dem man,zum Theil durch heilige Gedichte und Lieder, nochmehr aber durch Unglücksalle und Thorhcic, fast le-ben Bach und kleinen Berg, jedes Thal und Dorfkennet, du kleines Land, das in der Geschichte derMenschen Jahrtausende hin durch Aberglauben,Blut und Kriege so berühmt worden; wirst du cseinst noch auf andere bessere Weise werden? odersind deine einst so fruchtbaren Prvpherenberge aufewig öde?