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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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derEbraisehen Poesi,

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Die Segen deines Linkers steigen mächtigUeber die Segen meiner GebürgtAum Reiz der ewigen Höhen hinaus).

Sie werden kommen auf Josephs Haupt,

Auf die Scheitel des Gekrönten seiner Brüder.

Sofern der vortreffliche Segensspruch Anspielungenauf Nahes und auf das frühe Schicksal Josephs ent-halt, will ich die Erläuterungen darüber nicht wie-derholend); hier sen er uns Eharte dessen, was Jo-seph in Kanaan für seine beiden Stämme erhaltensollte. D-r Vater malt es ganz in die Geschichtedes Lebens Josephs: sein Zweig blüht über einem

Quell , wo seine Sprossen die Mauer hinüber schie-ßen. Ein unüberwindlicher Bogenschütze ist er, des-sen Arm und Hände durch den Anfall der kühnstenFeinde nur desto gelenker werden. Er wird mit dem

s) Der älteste und achteste Ausleger dieser Stelle-

Moses, hat das für Berge gelesen, so com,

menlirt ers in seinem letzten Segen tu Mos. 33,in.) und das will auch der Parallelismus DasNH? ziehe ich nicht zu 'NlN und lese alsomeine Berge": die kleineren Berge Kanaansnämlich, die Jakob als sein umzognes Land an-sieht und über welche sich der Libanon als eineHöhe der Urwelt hebt. Die Spezereien und Bal-samdüfte, Josephs Haupt zu krönen, sind nachder Sprache der Poesie der Segen der Berge, derkostbarste Reiz derselben; wie Moses (bMos. 33,r5.) es abermals deutlich umschreibet.

t) S. Briese, das Studium der Theologie betreffend,Th. I.