der Ebraischen Poesie.
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5. Wie knüpft aber Moses zwölf freie, un-abhängige Republiken zusammen, da sie doch EinVolk scyn mußten? Zuerst durch ihr Land; sodanndurch das lindest); Band, das vernünftige, freieWesen zusammen knüpfen kann, durchs Gesetz einerGottescegi erring. Ich wünschte, daß jederseine Zweifel, die , er etwa noch gegen dies ver-schrieene Wort hatte, so lange aufgabe, bis er ei-nige Seiten weiter gelesen.
Moses knüpfte seine Stamme zusammen durchihr Land: cs war Jehovahs Land, das Land ihrergemeinschaftlichen Vater, das ihnen ausschließendaus ewige Zeiten gegeben war. Jchovah gehörte cs;und nur die Nutznießung war ihr; zum Lande ge-hörte also das Gesetz, und zum Gesetz das LandJehovahs. Gott wollte das Volk austreiben, so-bald es davon wich, wie er die Kananiker vor ih-nen ausgetrieben habe; und da ausserhalb Judäadas Gesetz, das sie zum Volk des Gottes ihrerVater machte, nicht befolgt werden konnte: so hör-ten sie eben damit auf, Gottes Volk zu scyn. Da-mit band Moses die Herzen seines Volks an diesenBoden; er machte ihnen ihr Land lieb und unent-behrlich, weil ausser ihm Israel nicht mehr Israelwar. Mit vereinter Hand sollten sie es einnehmcn,brüderlich unter sich theilcn, und sodann, alle wieEiner und Einer wie alle, ruhig bewohnen. Obenschützte cs der Libanus, zur Rechten der Jordan (dieStamme jenscit gehörten eigentlich nicht mit zumLande) unten die Wüste und zur Linken das Meer;wir werden auch finden, daß nach Jakobs Entwurfdie Stämme so gesetzt wurden, daß sie sich ewig