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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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Vom Geist

Wünscht Glück Jerusalem!

Es gehe deinen Freunden wohl!

In deinen Mauren wohne Sicherheit,

In deine» prächtgen Häusern wohne Ruh!

Um meiner Brüder, meiner Freunde willeitWünsch' ich dir Segen zu!

Um unsers Gottes Tempels willenSegn' ich dir Eures zu!

Der junge Landeinwohner, der Jerusalem Einmalgesehen hat, und es gern wieder sehen will, kamtnicht naiver davon reden , als dies Lied redet. AndreGesänge glückwünschen allgemein: andre preisen

Eintracht der Familie und Stämme: andre die Herr-lichkeit der Priester und die Pracht des Gottesdien-stes. In elenden Zeiten tönen die Lieder flehendund weinend; in glücklichen fröhlich ; kurz diese Na-tionalversammlungen haben den Theil der Psalmenhervorgebracht, in dem wahrer Allgemeingeist herr-schet. Alle, die anfangen: ,,der Herr ist König!"sind von dieser Art: die meisten anvnymischcn Dank-und Hallelujahpsalmcn gleichfalls: einige der Fami-lie Korah, einige von Afsaph: und der rührendstePsalm Davids:Wie der Hirsch schreiet u)!" istauch ein Sehnen nach dem Tempel Gottes, offen-bar zur Zeit solcher Nationalfeste. Es ist Nervedes Psalms, daß er eben jetzt nicht mitseyn könneIn der Stimme des Jubels und Freudengesangs,Im Haufen derer, die tanzen zu Gottes Pallast.

Moses richtete diese Nationalversammlungen ein;er ist also auch dieset Lieder Vater.

n) Ps. ga.