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Vom Geist
Jehovah , Gott der Göttcr, Zebaoth !
Erhöre mein Gebet!
Erhör' es, Jakobs Gott!
Du unser Schutzgottschau, schau deinen Gesalbten an.
Ein Lag an deinem HofeIst fröhlicher als tausend sonst.
An meines Gottes Schwelle mag ich lieber stehn,Als in den Zelten des Verschwenders wohnen p).
Denn GottJehovah giebt uns Licht und Schutz,Anschn und Hutv gewahret uns Jehovah,
Kein Gutes weigert er dem Redlichen.
Glückselig ist, Jehovah Zebaoth!
Der Mensch, der dir vertraut-;).
Der erste sehr mißdeutete Theil dieses Gesan-ges kann nicht besser erläutert werden (aksit invi-ckia cHaro!) als durch das Beispiel derer, die nachMecca wallfahrten. Wie bei ihnen die Inbrunstzunimmt, je mehr sie in der Wüste sich dem heili-gen Ort nähern; wie sie Entzückung überfallen soll,wenn sic die glänzenden Thürme der Kaaba sehen:so sehnend und immer gestärkter und freudiger gehthier der Zug nach Jerusalem durch die verbranntenThäler. Sie werden ihnen gleichsam ganz Quell-
x) Das z/Ol hat eine weite Bedeutung: Feind,Bösewicht, Unterdrücker, Räuber, Verschwender.
g) D- i> der dir hold und treu ist, wie unsre Ge-setzbücher sagen. Es faßt dies Wort in den Psal-men die Pflichten des Untcrthans gegen Gott,so wie die vorigen Verse die Wohtthaten desSchutzgottcs preisen.