der Ebräi sehen Poesie. 123
Wein Herz und Leib jauchzt auf, hin zum lcbend?gen Gott,
So wie der Bogel, der seine Wohnung fand,
Die Schwalb' ihr Nest, wo sie die Lungen ließ;So seh' ich deinen Altar an, Jehyvah Zebaoth,Mein König und mein Gott!
Glückselige , die stets in deinem Pallast sind!Sie loben dich immerdar.
Glückselig auch, der aus dich fasset Muth,
Und gern zu dir die gebahnte Straße zieht I);
Sie ziehn durchs Thal Bqkah, das dürr? ThalUnd findens wasserreich m).
Auch Segen über den, d?r ihnen zieht voran n).Sie^gehn und immer kräftig wird ihr Schritt o),Bis sie den Gott her Götter in Zion sehen.
l) Offenbar die Heerstraße nach Jerusalem, die so?dann voller Reisender war. ,,Die gebahntenStraßen sind in ihrem Herzen," heißt nach ei?nem bekannten Idiotismus: sie freun sich drauf,sie ziehn gern dahin.
m) Ich lese: !>N INL" von NNN trinken; wo?
durch auch im Gegensätze des dürren ein
schöner ungezwungener Sinn wird. Sie verges?scn den Durst, sie werden durch die Nahe Jeru?salems erquickt; denn sie sehn das Heiligthum,das Ende der Reise. Daß sie noch wandern,zeiget der folgend? Z. Vers.
p) Offenbar ist dieses der der Wegweiser,
der Karwanbaschi oder Ghasir, wie ihn die Pil?grimme nach M?cca nennen,p) Ob sie gleich ermattet sind und in den dürrenLhalern um Jerusalem lechzen.