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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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110
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ilc> Born Geist der Ebräischen Poesie.

(So sprach mein Gott!) soll harren jenem LageDer Drangsal, wenn nun cinbricht der Verwüster/Hineinbricht und Mein armes VolkWeghaur, wie einen schwachen dürren Zweig.

Dann blüht kein Feigenbaum! dann grünt kein Wern«stock!

Der Oelbaum täuscht den Hoffenden!

Die Fluren stehen traurig ohne Speise,

Das Schaaf ist weggerrffen aus den Hürden-Kein Stier brüllt in den Stallen mehr:

Verödet ist das weite Land Und leer.

Und ich soll ruhn? Ja! ich will hoch erjauchzenbVertrauen meines Gottes Wort.

Will fröhlich seyn im Namen meines Volkes:

Gort rettet mich! Er giebt mir neue Kräfte.

Noch werd' ich springend wie ein HirschBesteigen meine alte Siegeshöhn!