der Ebräi sehen Poesie.
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sie sich nur sparsam, und die Ausführlichkeit dieserZüge nimmt zu, je mehr die uralte Erhabenheit derPoesie abnimmt.
II. Mehr als die Erscheinung war das WortGottes an Mosen, die Offenbarung seines Na-mens und der Auftrag zu Befreiung seines Volks.Bon jenem wollen wir bei der Gesetzgebung reden;dies, das Wort Gottes, war gleichsam die Seeledes Amts und der Poesie der heiligen Dichter. Hierwars ein deutlicher Auftrag, den wir auch noch beiden früher» Propheten finden: That wird ihnen an-befohlen, nicht bloS Rede. So spricht Samuel: sosprechen die Scher zu Davids Zeiten: so Elias undElisa; sie wollen Ausrichtung eines bestimmten Be-fehls , daher ich sie Propheten der That nennenmöchte, zum Unterschiede der spätem, die schonmehr allgemeine Lehre, Trost, Strafe und Hoffnun-gen sagten. Auch dieser Unterschied lag in den Zei-ten. Der älteste und größcste Prophet, Moses,konnte sprechen und thun: sein ganzes Leben warWort Gottes, Handlung. Samuel, als Richterdes Volks, dergleichen. In den folgenden Zeitenwar die Gewalt in der Könige Händen und denPropheten blieb nur Wort: ein Wort indeß, dassie auch als That, als die lebendigste Erfüllungmalen. Daher so viel Bilder von der Kraft desProphetcnworts, die nur durch eine ferne Analogieauf die geistliche Kraft des Wortes Gottes überhauptangewandt werden: cs heißt ihnen ein Feuer, einHammer, der Felsen zerschlägt; wiederum ein er-quickender Thau und Regen, wovon das lieblicheBild bei JefaiaS redet: