Vom Geist
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gemessenen Ordnung und Symmetrie vorführt. Vonwem auch dies Srück sey; so ists in Bildern unddem Zweck ihrer Darstellung das Werk eines weisenMeisters. Kein Orpheus macht hier Tieger und Lö-wen zahm: kein Silcn singt das größte Pocni derWelt, die Kosmogonie, in Fabeln verwandelt; alledies waren Geburten oder Mißgeburten eines spä-tem Witzes, einer verhüllenden Einkleidung. Hierist als ob einer der Elohim selbst, der Genius derMenschheit, unsichtbar lehrte. Die leichtesten Aus-messungen und Classificationen der Gegenstände hakec zusammengeknupft und singet den Menschen, sei-nem unsichtbaren Vater und Schöpfer gleich; er he-bet ihn, durch eine Nachahmung desselben in Ruheund Arbeit, zu einem Herrn der Schöpfung.
2. Und diese feine Ideen sind, selbst dem Ver-hältnis? nach, in dem sie hier erscheinen, schon inde» Wurzeln der Sprache da: cs ist als ob dieseg if sie gepflanzt, in ihnen erwachsen wäre. Alsoist diese Sprache, so viel Zeichen sie von der Kind-heit dcs Menschengeschlechts in Ideen und Artikula-tionen an sich tragt, durchaus schon gebildet gewe-sen , da dies erste Stück, ich will nicht sagen, com-ponirt, sondern nur gedacht wurde. So spricht we-tz r in Schallen noch im -Bau der Wörter kein Ka-ribe. Hier sind keine langen Laute, die kleinste Sa-che zu bedeuten, hier ist kein 'wilder Wald von Be-nennungen neben einander; vielmehr hangt alles anEinem Faden, und so ist die ganze Sprache an dieleichtesten Wurzeln gereihet. Was Etymologie undGrammatik belrifftsich sage nichtSiinrap und Schreib-art) ist die alte ebräische Sprache ein Meisterwerk