Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
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470
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Sohne, als dieser erzählte, wie er den Bau so geheimhatte ausführen lassen und wie ihm Alle darin beige-standen, das Geheimniß zu bewahren.

Aber für uns ist'ö nicht," beharrte Brosi.

Fast zornig erklärte Severin, daß der Vater ihmseinen liebsten Lebenswunsch ausgesprochen habe, daßer als Sohn ihn nach Kräften erfüllte, daß ein Mannvon Ehre nicht spiele und auch ausführe, was er sich imWunsche vorgcsetzt habe. Auch der Bürgermeister redeteheftig zu, dem Sohne seine Freude nicht zu verderben.

Ich erkenn' die Gutheit, ich erkenn' sie rechtschaffen"stotterte Brosi.Was meinst Moni? Red auch du,dich geht's so viel an wie mich."

Ich Hab den Wunsch nicht gehabt."

So? Alles soll auf mir liegen? Und wenn ichnun sag wir ziehen da her?"

Dann zieh ich mit dir, das weißt ungefragt."

Aber diesen Winter nicht mehr Severin," wendetesich Brosi an diesenden Winter dürfen wir noch inHaldenbrunn in unserm alten Nest bleiben?"

Vater, ich will euch nicht zwingen."

Beim Teufel! in so ein Schlößle einziehen, brauchtman einen nicht zwingen," polterte der Bürgermeister,der Herr Oberbaurath haben sich's eben ausgedachtgehabt, daß ihr auf eure goldene Hochzeit einziehensolltet und die Endringer holen euch ein wie ein jungesPaar. Das ist Alles schon ausgemacht."

Sv? Nun ja, ja" schloß Brosi und rieb sich denMund."

Er ließ sich nicht bewegen in Endringen einzukehren,