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er eilte gleich heim nach Haldenbrunn als entfliehe ereiner Gefangenschaft und zum erstenmal in seinemLeben freute er sich als er den württembergischen Grenz-pfahl sah, und schnaufte erst jetzt aus als er ihn imRücken hatte.
Das Jahresfest der Kirchweih kam und mit ihmdie Feier einer Doppelhochzeit, denn auch Franz sollteheute mit seiner geschickten Wittwe getraut werden.Von allen Ecken und Enden kamen Gäste und Schau-lustige herbei und manche Landesangehörige ließen ihreeigene Kirchweih, die ja auch durch oberamtliche Be-kanntmachung auf denselben Tag festgesetzt war, demzu lieb im Stich.
Als es zum Zweitenmale in die Kirche läutete, kameine große Menschenmenge mit Musik herangezogenund holte das alte Brautpaar ab. Brost trug wieder-um wie vor fünfzig Jahren einen Nosmarinstraußmit flatternden Bändern auf dem Hute und im Knopf-loch und schaute frei umher, während Moni sich unterder Schappel demüthig beugte. Brost lächelte als ersah, daß die Hochzeitläder, um das Verbot der Negie-rung zu umgehen, hölzerne mit Kränzen umwundeneSäbel trugen. In langer Reihe gingen schön geschmücktdie Kinder und Enkel des alten Paares hinter drein.Hierauf holte man das junge Brautpaar ab und eswar eine erhebende Feier als der Geistliche das Dop-pelpaar einsegnete, er konnte nichts Besseres thun alsden Neuvermählten den Segen der Eltern zu wünschen.
Im Auerhahn ging es heute hoch her. Brost be-dauerte nur oft, daß seine englische Söhnerin nicht