Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
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464
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Mit den Seinen saß er in seiner Stube, schnupftevergnüglich und plauderte Allerlei und Severin erzählteviel von seinem Leben und wie er so schnell zu derBerufung und der raschen Heirath gekommen sei, daßer nicht vorher schreiben konnte. Man holte den sehrsteif gewordenen Ranzen, den Severin ehemals sotrotzig zurückgelassen hatte, er bestimmte ihn jetzt fürden ältesten Sohn seiner Schwester Nösle, der alsSchuster in der Lehre stand und bald auf die Wander-schaft ziehen wollte. Der Franz, der später in denFamilicnrath nachgekommen war, wollte auch ein Wortdazu thun und sagte:

Severin, du bist jetzt Oberbaurath, was kannstdenn jetzt auch noch werden? Kannst auch noch höher'nauf?"

Freilich, ich kann Oberbaudirektor werden."

Und dann?"

Weiter nichts mehr als Engel" antworteteBrost und ein schallendes Gelächter erfüllte die Stubeund Brost lachte nochmal mit als Severin seiner FrauAlles verdolmetscht hatte und diese herzlich lachte.

Franz ließ sich aber nicht so bald von seinen Erfor-schungen abbringen, sie waren nicht blose Neugier; erbat seinen Bruder, ihm auch eine feste Anstellung zuverschaffen, das Amt eines Weginspcktor sei jetzt freiund das könne er wohl versehen. Severin erklärteihm, daß er keine Stellen zu vergeben habe und auchKilian fragte jetzt:

Sollen wir denn blos noch die alten Maurersein, wenn du unser Oberbaurath bist?"