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„Kommet in Gottes Namen. So gehen wir allein.Oder hast du auch deinen Glauben abthan?"
„Nein," sagte Severin und ging mit dem Vater,der nach der Söhnerin, die er so sehr geliebt hatte,nicht mehr nmschaute.
In das seligste Glück riß die Spaltung überGlaubenömeinungcn, die der ganzen Menschheit schonso viel Unheil bereitet, einen tiefen Riß.
Brost, der allen Menschen triumphirend in's Augehatte sehen wollen, ging mit niedergeschlagenem Blickenach der Kirche. „Nicht katholisch und nicht, einmalreich," sprach es in ihm und er zuckte zusammen.
In der Kirche sang er wiederum laut mit, alsmüßte er seinen eigenen Glauben doppelt festhalten undverkünden, dann saß er still niederschauend und drücktemanchmal mit der Hand fest die Augen zu.
Er mußte aber doch eine Beruhigung gefundenhaben, denn als er neben dem nachdenklichen Severinaus der Kirche ging, sagte er:
„Das hast nicht recht gemacht, du hättest nicht überden Sonntag bei uns bleiben sollen. Es hätten'snicht alle Leute wissen brauchen."
Als er heim kam, sah er Agy aus einem schwarzeingebundenen Buche lesen, er schaute hinein und er-blickte schöne heilige Bilder. Agp las nur noch wenigeZeilen, dann stand sie auf und machte eine Verbeugung.Brost reichte ihr die Hand und fühlte den warmenDruck von der Hand seiner Söhnerin, seine Fingerwaren kalt und sic erwärmten sich.
In dieser stillen Handreichung lag in diesem Augen-