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„Du wirst nichts dagegen haben. Wenn ich 'nüberkomm, bitt ich mir's aus, daß mir die Posauncn-Engeleinen Vortanz für mich und die Gipsmüllerin auf-spielcn."
Die Lustigkeit schien in Brost gar nicht abzutödten.
Der März 48 brachte dem abgelegenen Halden-brunn seine Revolution so gut, wie Berlin und Wien,Schultheiß und Gemeinderath wurde gestürzt und einneuer gewählt, Brost wurde einstimmig zum Gemeindc-rath erwählt, er wäre Schultheiß geworden, wenn erdieß nicht abgelehnt und die Stimmen auf seinen ver-schwägerten Jörgtoni gelenkt'hätte. Die verkümmerteNutzung des Gcmeindewaldes, den der Gemeinderathfür sich ausbcutcte, war wesentlicher Grund der Revo-lution und auf Brost, der allzeit ein gerechter Mannund Niemand zu lieb und Niemand zu leid redete,setzten besonders die armen Häusler ihre Hoffnung.Er war mit Einem Worte der Märzministcr vonHaldenbrunn und hörte es gerne, wenn man ihn „HerrGemeinderath" anredetc. Auch Moni war diese neueWürde nicht ungcnehm, sie ging am ersten Sonntagemit ihrem Manne in die Kirche und hatte sich nochdazu vom Nähcrlicsle eine neue Jacke machen lassen,wozu sic das Zeug längst bereit hielt, es aber für dieHochzeit ihres Franz aufbewahren wollte. Vor derKirche grüßte Moni alle Leute doppelt freundlich, undin derselben schaute sie oft nach den vorderen Bänken,da, wo der Gemeinderath sitzt, dort saß ja ihr Brost;die arme verstoßene Tochter des Apothekerrösle hatteeinen Mann, der auf der ersten Kirchcnbank saß. Als