Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
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Und hinaus rannte er aus der Stube und überden Steg und nahm nichts mit als den Stechpalmen-stock in der Hand und das Wanderbuch in der Tasche.

Die Mutter und Geschwister schauten ihm nach undriefen ihm, aber er kehrte sich nicht um und Brost standwie festgebannt und schaute immer auf den Ranzenvor seinen Füßen. Die Mutter wollte den Kilianund den Franz und ihre Schwiegersöhne dem Flüchtigennachschicken, aber Brost rief mit starker Stimme:

Da bleibet ihr, Keiner, kein Mensch sag ich, darfihm nach. Er muß allein wieder kommen und kommter nicht, so soll er zum Teufel gehen, aber er kommt,sei ruhig, Moni, heul nicht, er kommt schon wieder."

Man harrte stille, keines sprach ein Wort, esläutete zur Mittagskirche, aber Niemand ging dahinund Brost that als ob er nicht merkte, daß der Peter-sepp mit einem verständigenden Blicke auf die Muttersich davon schlich und bald über den Steg rannte.

Die Mittagskirche war schon zu Ende, aber wederPctersepp noch Severin waren gekommen. Brost zogseinen Rock an und ging nach dem Auerhahn, er wollteseine Frau walten lassen und diese schickte den Kilianund bald nach ihm den Franz fort. Es wurde Nacht alsalle Ausgesandte wieder kamen, aber ohne den Severin,ja, sie hatten ihn nicht einmal gesehen; nur der Peterseppbrachte die Kunde, die er von einem Endringer erfahren,dieser hatte den Severin bei der Bömlcswicse getroffen,er sei ganz heiter gewesen und habe gesagt, er gehe indie Fremde, zuerst in die Schweiz zu seinen Basen.