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„Moni, Moni."
„Was? Was willst?"
„Ich Hab' gemeint, du schläfst."
„Ich Hab' nicht geschlafen. Was willst denn?"
„Ich kann auch nicht schlafen. Hörst die Musik?"
„Freilich, die läßt ja einem kein Aug zu thun."
„Jetzt spielen sie den Bändelestanz." Ich möchtnur auch wissen, wer den tanzt?"
„Geh 'nauf und sieh' zu, ich Hab' dir schon ge-sagt, geh' du allein. Es ist mir lieber, wenn du gehst."
„Ich geh' nicht allein. Aber weißt was? Wirhaben doch eigentlich geschworen, daß wir, wenn wirgesund sind, jede Kirchweih tanzen wollen."
„Ich bin aber nicht wohl."
„Wird nicht so arg sein. Weißt was? Steh'hurtig auf und zieh dich an. Oder sag' mir ehrlich,tanzst du nicht auch gerne?"
„Freilich wohl, rechtschaffen gern, aber was willst?"
„Komm', wir tanzen daheim."
Mit einem lustigen Juchhe sprang Brosi aus demBette, gab Moni ihre Kleider auf dasselbe und zogsich rasch an. Vom Auerhahn tönte die Musik, derMond schaute gerade voll in die Stube, und Brosiund Moni tanzten mit einander, und Brosi jauchzteund stampfte auf und schnalzte mit den Händen, erwarf seine Moni in die Luft und fing sie wieder auf,da öffnete sich die Stube und die Kinder standen bci-fallrufend und jauchzend unter der Thür, sie warenvom Tanze zurückgekehrt und Niemand hatte ihrenEintritt vernommen.