Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
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lächelnd nachgebcn und wurde im Triumphe mit demseltenen Gespann in den Auerhahn gebracht.

Seitdem ist das Sprüchwort in Haldenbrunn.Wenn einer sagt:Zehn Gäule bringen mich nichtzu dem und dem," so antwortet man:aber elf Gäulewie die Moni aus der Mühle zum Tanz" und Fremde,die das nicht verstehen, erhalten willfährigen und ge-nauen Bericht über die Entstehung dieser Redeweise.

Das Jahr darauf klagte Moni über Unwohlseinund Brost blieb bei ihr daheim, Eine Gesandtschaftaus dem Auerhahn erhielt einen abschlägigen Bescheid.Die Kinder waren Alle auf dem Tanze und selbstSeverin war heute mit unter den Jubelnden.

Es war eine Helle Herbstnacht, der Mond standglänzend am Himmel und warf sein schräges Licht viel-fach gebrochen in die Stube. Brost hatte die Ampelgelöscht und saß noch lange stille und horchte aus dieMusik, die vom Auerhahn herübertönte, er schnupfteviel, denn das hatte er sich seit geraumer Zeit ange-wöhnt, es wollte ihm gar nicht in den Sinn, daß erzum Erstenmale nicht zum Kirchweihtanze sollte; mehr-mals sagte er in sich hinein:sei nicht so närrisch,du bist kein junger Bursch mehr, die Schlappen sindjetzt deine Tanzstiefel. Du bist Großvater;" aber erkonnte sich das in allen möglichen Wendungen wieder-holen, es half nichts, er meinte immer, er müsse ent-fliehen. Endlich legte er sich doch still seufzend in dasBette, aber den Schlaf fand er nicht.

Mitternacht war vorüber, da regte sich Moni under sagte leise: