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„Wo ist der Severin?" fragte Brost.
„Er ist mit uns, er ist grad verschwunden," berich-teten die Kinder.
„Wer hat den Bändelestanz ausgeführt?"
„Des Rösle's Kaspar, und prächtig," berichteteMariann, und Franz, der nach Severin ausgeschauthatte, sagte, daß er schon oben auf der Bühne in seinemBette liege.
Der Severin war also der einzige, der sich überdie Fröhlichkeit seiner Eltern nicht gefreut hatte undstill davon geschlichen war. Er war und blieb einseltsamer nicht zu bewältigender Trotzkopf.
Das Ende des vortrefflichen vierunddreißiger Wein-jahres brachte unserm Brost eine große Freude, erhatte das Glück seine zweite Tochter Mariann nachEndringen zu verheirathen und zwar an den Petersepp,der jahraus jahrein in der Gipsmühle des Gevattersarbeitete und der ein weitläufiger Vetter von desJörgtoni's Kaspar war. Die Wurzeln eines ausge-breiteten Familienanhangs erstreckten sich immer weiterhinaus, aber diese, die seinen Geburtsort berührte, warfür Brost besonders nahrungöfrisch.
Am Hochzeitstage war es als ob der Boden seinerHeimath ihn verjünge und oft rief er: „Jetzt Hab ichwieder einen Ableger in meinem Endringen, und wenn'suns in Haldenbrunn überleidet wird, gehen wir nachEndringcn. Nicht wahr Moni?"
„Ja, wo du hingehst, geh ich mit."
Manchmal aber war es doch Brost als ob dasnicht mehr das alte Endringcn wäre. Die Leute hatten