Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
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Forstbcamten und der Nevierförster, der seinem Pathcnden Namen des Königs gegeben, schien cs doch gerei-chen zu finden, dem Kuhhirt von Ulm zu folgen undvon selbst abzudankcn; er widmete sich fortan demHolzhandel und macht schon damals Brosi den Antragals Kiirer, der die Stämme im Walde aussuchen Hilstund eine Art Aufsicht über die Holzkncchte hat, beiihm einzutreten, Brosi aber lehnte es ab, er wollte beiseinem Handwerke bleiben, zumal er dieses Jahr, wieer sagtezwcispännig ausfuhr," denn er nahm nunauch seinen Franz mit in die Fremde. Brosi wäregerne daheim geblieben und sah sich deshalb nach einerBeschäftigung bei einem nahgelegenen Brückenbau um,aber schon jetzt zeigte sich, daß er ein Württembergerwar, die badischen Arbeiter erhielten den Vorzug undBrosi wanderte wieder in's Elsaß.

In dem Jahre als Kilian Soldat werden mußte,und der Gäßleshandel sich entschied, gab Brosi dasNachtwächtcramt auf, er hatte cs durch zwanzig Winterversehen und sagte, auch im Gefühle seines Bcsitzthums,daß es genug sei, wenn er fortan am Tage tüchtigarbeite; es war aber, ohne daß er sich's gestand, auchAerger über die Gäßlcsgeschichte; das Dorf das ihmdas angcthan hatte, war eines solchen treuen undHellen Wächters nicht Werth. Dennoch erwachte ernoch wochenlang zu jeder Stunde und manchmal sanger leise vor sich hin.

Der kleine Severin war noch ein Aergcrniß undbekam viel Schläge, er war das einzige Kind, das esnicht lassen wollte, auf dem Gäßchey hin und her zu