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durch eine Miene einen Widerspruch verriech, wennes auch mit der Anordnung innerlich nicht überein-stimmte. Der Vater stand vor den Kindern wie einhöheres, fast unnahbares Wesen, eine Patschhand vonihm war eine hohe seltene Gunst, und half er gar imFrühling ein Mühlrad in den nahen Bach bauen, sowar das eine Seligkeit. Nie sahen oder hörten dieKinder einen Zank zwischen den Eltern, gab es eineZurechtsetzung, so wurde ein Alleinsein abgewartet, undFrohsinn und Heiterkeit herrschten allezeit; nur wollteMoni manchmal der Kinder wegen in der Wahl derLieder wählerisch sein, aber Brost duldete das nichtund behauptete stets, er habe diese Lieder schon gekannt,ehe er zehn Jahre alt war und sei doch geworden,der er sei. Monika war gescheit und ließ ohne einWort zu sagen, die „Gesätzle" weg, die ihr nicht ge-fielen, und Brosi war's auch recht; er nahm's mitdem Inhalte just nicht so genau, wenn's nur gesungenwar und recht lustig, die Worte konnten sich legenwie sie wollten, und wenn Moni fortfuhr und immerwieder anschlug, konnte er eine Strophe zehnmal singenund immer so vollauf, als wär's das Erstemal. Nieließ eines das andere beim Singen im Stich.
Der kleine Severin zeigte sich schon früh als eineigensinniger hartköpfiger Bursche und es war oft nahedaran, daß der Ehefriede seinethalb gestört wurde,wenn nicht Moni stets darauf hingcwiesen hätte, wiedas unschuldige Kind nichts dafür könne, daß seinVater verstimmt und maßleidig sei. Brosi war dießaber oft in hohem Grade, denn von außen war ihm