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schwer in der Hand, er legte es auf die Treppe undmachte dreimal ein Kreuz darüber, cs blinkte hell inder Dunkelheit.
„Sie ist bei alldem doch eine gute Frau gewesen,"sagte Moni, ihr Mann antwortete nichts.
Wäre nicht der Gipsmüller zum Leichenbegängnissegekommen, es hätten sich nur Wenige demselben an-geschlossen, man sah es aber doch allen Menschen an,wie sic froh waren, daß das Apothekerrösle nun unterdie Erde kam.
Dem Gipsmüller theilte auch Brosi das Gehcimnißvon dem aufgefundenen Schatze mit und überließ ihmauf Zureden Moni's die Entscheidung, ob er solchenmit den Schwägerinnen in der Schweiz theilcn solle.Der Gipsmüller entschied für den Alleinbcsitz Brosi's,da die in der Fremde ja nichts für die Mutter ge-than hatten, sondern die Eheleute sie allein erhaltenmußten. Er übernahm hierauf ohne Scheu das Goldund versprach Brosi Silbergeld dafür, das gar nichtsUnheimliches hatte.
Man vcrmuthete, daß der Gürtel, der zweimalkürzer genäht war, etwa bei einem Falle im Waldedem Apothekerrösle die Lähmung gebracht habe, Ge-wisses ließ sich natürlich darüber nicht herausbringen,aber ein Theil von dem trotzigen, aufbegehrischen Wesender Verstorbenen ließ sich allerdings dadurch erklären,daß sic sich im Besitze eines geheimen Schatzes wußte.
Das Haus war nun in doppelter Beziehung frei,das Apothekerrösle war nicht mehr da und die Schuld,die wie ein Gespenst darauf gehaftet hatte, wurde ab-