Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
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so wenig Erwerbsquellen hat, und wenn die Frau damit berathen hilft, ist aller Respekt dahin und diesenzu erhalten war Brost allzeit sehr eifrig bedacht.

Es begann nun die Zeit, wo das Scheitholz zweiStunden weit nach dem Thale gebracht werden mußte,von wo es im Frühling verflötzt oder auf der Achsebefördert wurde. Lauge bevor der Tag anbrach, zogdie Mannschaft mit Fakeln hinaus in den Wald, einjeder trug seinen Schlitten mit den rasselnden Anheb-kctten den Berg hinauf. Es war ein seltsamer Anblick,diese Schaar in den Wald ziehen zu sehen: vorausgingen die Knaben, die nur beim Ausladen Helsenmußten und trugen abwechselnd die Fackeln und drangenvor in die Finsterniß als dränge man stets in einetiefe Grube, dann kamen die Männer, auf den Schul-tern die Schlitten, deren Geleise nach vorn horn-artig aufgebogen und gespitzt emporstanden, so daß dieMänner wie ungeheuerliche Riesen mit seltsamen Um-zäunungen erschienen; dazu das Rasseln der Abhebketten,das Knarren der Tritte im harten Schnee und manch-mal ein schlaftrunkenes Taumeln auf dem abschüssigenWege oder gar ein Hinstürzen bei der Unachtsamkeitauf eine tückische Baumwurzel. Manchmal geschah esauch, daß die Fackeln durch unvorsichtiges Halten odervergessenes Schwingen ausgingen, wo alsdann Allenach einander und oft mehrere gemeinsam die glühen-den Kohlen zu Heller Flamme anzublasen suchten, unddabei nichts zuwege brachten als pausbackige glühendeGesichter, die während des Blasens nur bisweilen sichsetzten um grimmig zu fluchen. Nachdem man mühsam