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ersten Winter aus der neu gegründeten Heimath fort-zugehen, konnte er sich nicht zumuthen. Es blieb alsonur übrig, Arbeit im Orte zu finden, und da gab esnur eine einzige: Holz fällen in den umgränzendenWäldern, und wenn der Boden gefroren ist und sicheine Schnccbahn darüber legt, das Gefällte auf Hand-schlitten thalwärts führen. Der Revierförfter wargegen den damals üblichen Abzug von dem bedungenenLohne zu seinen eigenen Gunsten nicht abgeneigt, BrosiArbeit zu geben, und er durfte nicht lange zögern,denn ein junger Ehemann in seinen Vermögensver-hältniffcn mußte der übelsten Nachrede gewärtig sein,wenn er nur einen Tag müßig umherging. Die Wald-arbeit wurde Brosi unsäglich schwer, er war von seinemHandwerke an ein stetiges und gleichmäßiges Arbeitengewöhnt, jetzt aber diese oft plötzlichenKrastaustrcngungenermüdeten ihn mehr als man bei seinem starkknochigenKörperbau vermuthcn mochte.
Bald aber gelang es ihm, auch diesem Thun dieheitere Seite abzugewinnen. Er nannte den gefrorenenWald seinen überzuckerten Weihnachtsgarten, und wenner vor Kälte hüpfte und mit den Händen schlägelte,sagte er immer, er führe jetzt den Friertanz auf, ersprach zu den Bäumen, die er fällte, so entschuldigendfreundliche Worte und bat sie unter allerlei Ver-beugungen, doch gnädigst nicht so zäh zu sein und sichin ihr Schicksal zu finden, daß alle anderen Holzhauersich herzudrängten, um mit ihm gemeinsame Arbeit zumachen. Wenn der Baum schwankte und krachendniederficl, stieß Brosi immer einen Hellen Juchschrci