Verfahrens brachte er es dahin, der Moni gar nichtsdavon zu sagen und diese strahlte in harmloser Selig-keit und brachte es eben dadurch auch zu Wege, ihn zuerheitern und den Vorsatz in ihm zu befestigen, dasApothekerrösle wie einen Narren zu behandeln, mitGeduld und Gleichgültigkeit.
Als es Abend zu werden begann und manche Gästesich zur Heimfahrt anschickten, schrie Alles wie ausEinem Munde:
„Bändelestanz! Brositanz!" und Brosi mußte denauf der Hochzeit des Furchenbauern erfundenen Reigenabermals ausführen, heute aber faßte er nur seineMoni und sang dabei:
Weil Scheiden bitter istUnd S'licbcn süß,
Jetzt leg t mim rechten SchatzD' Händ unter d' Füß.
Trotzdem schon viele Pferde auf der Straße ange-spannt waren und hell wieherten, versprachen doch alleGäste noch zu bleiben, wenn Brosi auch noch den Hop-petvogel und den Siebensprung auöführe. Er ließ sichdazu nicht lange bitten und man konnte nicht sagen, werAlles zierlicher und auf den Ton hin genauer ausführe,er oder Moni. Die volle Lustigkeit brach wieder in Brosihervor und er jauchzte und sprang und sang, daßAlles auf Tisch und Bänke stieg um ihm genau zuzu-sehen, und als er geendet hatte, rief er: „Eingehalten!Es kommt was." Er trat mit Moni vor die Brüstung,hinter der die Musikanten saßen, und sagte: „Moni,das ist auch ein Altar und jetzt kommt ein neues Ver-