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Brosi fort, da es gegen alles Herkommen war, daßer sich jetzt im Haufe befand.
Znm Zweitenmale knallten die Böllerschüsse, dieGlocken läuteten und Alles jauchzte da die Sonne hellhervorbrach. Moni war besonders glücklich, da siejust in dem Augenblicke so hell erglänzte als ihr dieBrautjungfer die Flitterkrone, die sogenannte Schappel,aufsetzte. Die Sonne hatte aber in Haldenbrunn nochgar viel andere Herrlichkeiten zu bescheinen; vom Thurmeflatterten Fahnen und an den Häusern hingen überallKränze von grünen Tannenreisern und Stechpalmenaus denen in Ermanglung von Blumen aufgereihteHagebutten und Zweige von Pfaffenhütchen und Vogel-Leerbüschel hervorschautcn. Der Auerhahnwirth hattevon seinem Hause nach dem gcgenüberstehenden Kirschen-baume am Nöhrbrunnen einen mit vielen Bändernverzierten Kran; gezogen und auf den Straßen lagenüberall Tannenreiser, Ginster und sogenanntes Schafter-heu; der Wald hatte seinen Gruß gesendet zum Dankedafür, daß ihn nun Glockenschall durchhallte.
Die Burschen von Endringen kamen alle insgesammtunter Pistolenknallen und mit bändcrvcrzierten Rosma-rinsträußen auf dem Hute, sie holten Brosi ab um ihmdas Geleite nach der Kirche zu geben. Als es zumdrittenmal läutete, Böller- und Pistolenschüsse knallten,ertönte die Musik, die beiden Hochzeitläder gingen mitgezücktem Säbel vor und hinter der Braut und zumerstenmal ertönte zum feierlichen Gottesdienste die Orgelin der Kirche und man sah viele Leute vor Freudeund Rührung weinen. Der Geistliche, ein Heimath-