Endungen und war nun erst ganz in Haldenbrunndaheim.
Das Apothekerrösle hatte seinen Namen nicht um-sonst, Brost fühlte sich bald wieder hergestellt von denFolgen jener tollen Tanznacht.
Brost kam oft in das Haus des Apothekerrösle,Monika mußte es merken, daß er etwas auf der Zungehatte, was er ihr mittheilen wollte, aber Mädchen inMiflingröcken wie in langen Kleidern verstehen es,einen unkccken Burschen nicht zu Wort kommen zulassen. Kam Brost in die Stube, verließ Monikadieselbe mit freundlichem Gruße, vertrat er ihr denWeg im Freien, wußte sie immer Jemanden anzurufen,der sich zu ihnen gesellte, und dann hatte sie immerso eilige Besorgungen, daß sie sich keine Minute auf-halten konnte. Wenn Brost meinte, jetzt hielte er siefest, war sie ihm immer unversehens entschlüpft undso ging er in seltsamen Selbstgesprächen lange einher.
Die wilden Wasser im Bache hatten sich raschwieder verlaufen und nun zeigten sich die traurigenFolgen der Ueberschwemmung; ganze Wiesen warenzerrissen und mit Sand bedeckt und nicht nur der Ertragdes gegenwärtigen Jahres war verloren, auch für langeZeit war kein Ersatz zu hoffen; das war doppeltbetrübend in der Gegend, die keinen andern Feldbaukennt als die Wiesennutzung. Im Hause des Apothe-kerrösle war auch Wehklagens genug, die wildenWasser hatten zwar den hochgelegenen Grasgartcnnicht zu überschwemmen vermocht, sie hatten aber eingut Stück davon mit fortgerissen und eine tiefe Höhlung