verschwunden, keine Menschengestalt, keine Stimme,nur der Forlenbach rauschte, die Heimchen zirpten nochund die einzige Kuh im Stalle brummte wie verschlafend.
Brost nahm die Stiefel in die Hand und von Angstgejagt als fliehe er aus einem brennenden Hause, stieger die Treppe herab, öffnete das Haus und stand freiathmend draußen in der stillen Nacht. Er zog seineStiefel an und eilte nach Endringen.
Den ganzen andern Morgen war Brost bei derArbeit immer selbstvergessen und träumend, er hielt oftden Hammer unbewegt in der Hand und vergaß denStein vor ihm zu meißeln und als er ihn einfugteund mit Mörtel befestigte, schöpfte er mehrmals ausdem leeren Kübel ohne es zu merken. Der Bauführer,der das lässige Wesen Brosi's sah, ließ ihn hart daroban und Brost hörte ihn mit offenem Munde an alsgelte das gar nicht ihm. Am Mittag, als Brost wiederauf dem Boden stand, war es ihm als ginge die ganzeWelt mit ihm im Kreise herum. Er aß ohne Hungerund als er sich eine Weile niederlcgen wollte konnte erkeine Ruhe finden, denn er lag wie in schaukelnder Wiege.Er stand auf und ging zuerst nach dem Hause des Jörgtoniund bestellte sich eine Schlafstelle, und wie unwillkürlichging er dann nach dem Hause des Apothckerrösle.
Mutter und Tochter thaten gleich verwundert übersein nächtliches Entweichen, nur als Brost bemerkte,daß er sich beim Jörgtoni eingemiethet habe, glaubteer ein kaum merkliches Nicken der Monika zu beobachten.
Da sich Brost heute nicht arbeitsfähig fühlte, schenkteer sich den noch halben Arbeitstag, holte sein Bett in