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Die Musikanten ließen die Weisung ertönen undBrosi sprang an die Decke mit jauchzendem Juchheund machte allerlei Figuren während die Mädchen mitden rothen Zopfbändern an ihn geheftet ihn umtanzten.Plötzlich warf er sich auf den Boden und sang:
Weil Scheiden bitter istUnd s'liebcn süß,
Jetzt leg i mim alten SchatzD' Hand' unter d' Füß.
Die Bänder mußten losgemacht werden, die Braut-jungfer mußte sich auf seine Hände stellen und er tanzteeine Weile so mit ihr bis er sie in den Armen auffingund singend mit ihr den Reigen beschloß.
Von dieser Zeit her stammt der Bändelestanz, mannennt ihn auch noch den Brositanz und Niemand konnteihn meisterlicher ausführen als der Urheber.
„Mein Mann ischt koalier!" rief der Brosioft und oft und von jenem Abend an hatte er dieseRedensart und wendete sie bei vielen Gelegenheiten an.
Die Monika wäre ohne einen Fuß zum Tanz gesetztzu haben nach Hause gegangen, wenn sich nicht dieSchneiderin von Haldenbrunn über sie erbarmt hätteund einmal mit ihr herumtanzte, wobei sie viel gestoßenund gedrückt wurde, denn die Burschen haben es daraufabgesehen, Mädchen die allein tanzen, anzurennen.Als Monika über den Bachsteg ihrem Hause zuging,nahm sie den Rosmarinstrauß aus dem Busen undwarf ihn hinab in den Bach; es hatte kein Bursch
*) Ist keiner. Mit mir kann sich Niemand vergleichen.