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hatte sie das Zusehen. Brosi tanzte immer nur mitden fürnehmsten Bauerntöchtern, besonders mit derSchwester des Furchenbauern, die er sich endlich justim Angesichte der Monika auf den Schoost setzte unddabei sang und trank, als ob die ganze Welt nur ihmgehörte, und im Tanzen hielt er's, als ob jeder Reigender erste wäre, aufstampfend, singend, mit den Händenschnalzend that er, als könne er von Müdigkeit undSättigung der Lust gar nichts wissen.
Einmal saß er, die erste Brautjungfer im Schooße,in einer Pause am Tische, mit hem Gesichte nach demTanzraume gekehrt, da rief er:
„Heut tanz ich meinen Kehraus in der hiesigenGegend. Wenn die Schwalben davon ziehen, gehe ichin die weite Welt. Wer mich haben will, muß esheut sagen und heut noch Hochzeit machen."
Ein ganzer Schwarm Mädchen kam auf ihn zunnd umringte ihn neckend und spottend und wiederumbittend, er möge doch ja nicht fortgehcn. Als er aberimmer darauf bestand, rief die Brautjungfer: „Dannbinden wir dich an. Kommet nur Alle."
Im Nu hatten sich Alle nach dem Beispiele derersten Brautjungfer ihre doppelten Zöpfe mit denfliegenden langen rothen Bändern auf die Brust gelegtund nestelten nun die Bänder an Brosi fest. Er ließes geschehen und mit einem schrillen Juchhe sprang erauf, stampfte auf den Boden und sang:
Spiellcut spielet auf und aufUnd seid nicht so verzagt.
I Han noch ein VögelcS-Groschcn im Sack.