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an die Arbeit und war allzeit wohlgemuth, obgleicher sich lange nichts dabei dachte, ja, als dies geschah,redete er sich's aus, denn er war ja eben so lustig,wenn ihn die alte Frau mit kahlem Scheitel aus demSchiebfensterchen zuerst begrüßte.
Endringen ist nicht so weit von Haldenbrunn ent-fernt, daß der Brosi nicht die Verhältnisse dieses Hausesgenau kannte. Es waren gerade zwölf Jahre, Vrosiwar damals siebzehn Jahre alt, und vom Speisbubcnzum Maurer emporgestiegen, als der Maurcrmichelevon Haldenbrunn in Nellingen vom Dache stürzte undauf dem Platze todt blieb. Die Wittwe, Rosine mitihrem Taufnamen, die ehedem in der Apotheke derdrei Stunden entfernten Amtsstadt als Magd gedienthatte, und darum das Apothekerrösle genannt wurde,nährte sich nun davon, daß sie im Walde und auf denWiesen allerlei Kräuter und Wurzeln für die Apothekesammelte; daneben trieb sie einen Butter- und Eier-handel und die Bauernfrauen gaben mit innerm Wider-streben aber äußerlich freundlich ihr die verkäuflichenVorräthe, weil sie fürchten mußten, daß das Apothcker-rösle ihnen die Kühe und Hühner vcrhere; die Männerdagegen, die sich auf ihre Aufklärung was zu gutethaten, behaupteten, das Apothekerrösle sei deshalb all-zeit so aufgeweckt und habe noch in alten Tagen soflimmerige Augen, weil es bei seinen Stadtgängen tiefin's Glas gucke. Ausgemacht war aber jedenfalls,daß das Apothekerrösle eine scharfe aufgeweckte Frauwar, die auf jedes Vorkommniß eine Auskunft bereithatte, so sicher als der Apotheker seine Mittel in Gläsern