Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
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284
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näher, immer näher kam cs wie ein Hirt und eine Heerdeund aus der Brust Dicthelms rang sich der Schrei los:

Was willst du?"

Keine Antwort. Im Laub auf dem Wege raschel-ten Schritte. Ist das der Gang des Geistes? Esnahte sich und jetzt stand es vor ihm.

Seid ihr's Diethelm?" sprach eine Stimme.

Bist du's Munde?" rang Diethelm heraus.

Ja. Wie kommt ihr daher? Was habt ihr?Aber das geht mich nichts an. Eure Frau schickt michzu euch, ihr sollet gleich heim kommen, sie liegt schwerkrank. Jetzt Hab' ich's ausgerichtet, und nun red' ichkein Wort mehr mit dem Diethelm, so lang er lebt."

O Himmel! O Himmel! Ich hab's geahnt, daßmeine Frau todtkrank ist," schrie Diethelm.Hilf' mirauf Munde, ich kann ja nicht aufstehen."

Meinetwegen. So," sagte Munde, ihn aufrich-tend,ihr seid mein Feind, aber ich will's doch thun."

Ich bin nicht dein Feind, gewiß nicht, gewiß nichtMunde, glaub' mir. Meine Frau weiß das auch.Warum hat sie just dich geschickt?"

Sie hat mich grad' in der Stunde, wo ich zumManöver sortgcwollt Hab, rufen lassen und hat michnoch gebeten, euch gut Freund zu sein. Ich hab's ihraber nicht versprechen können. Nie, nie werde ich euchgut Freund, so gerne ich auch eurer Frau noch wasGutes gethan hätt'. Ich muß meinem Vater vorAllem Wort halten und lügen kann ich nicht, auch nichtzu einem, der stirbt. Ich Hab' eurer Frau versprochen,euch gleich zu melden, daß ihr heimkommen sollet. Ich