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3 (1853)
Entstehung
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Diethelm hatte bei der bald darauf folgenden Amts-versammlung die Genugthuung vom Amtmann Niagara,der so genannt wurde weil er im Gespräche immerein mächtig schättcrndes Gelächter erhob, mit besondcrmRuhme erwähnt zu werden, während den anderen mitRecht vorgehalten wurde, daß sie gerne freie Staats-einrichtungen hätten, aber dafür keinen Tag aufwendcnwollten, ja daß ihnen schon jedes Wählen zu vielMühe sei.

Diethelm sah stolz und selbstbewußt drein und beidem gemeinsamen Mahle, das nach der Amtsversamm-lung gehalten wurde, erhielt Diethelm den Ehrenplatzneben dem Amtmann Niagara und half ihm tapferlachen. Es gab besonders viele Witzreden über Dieje-nigen, die da gehofft hatten, daß den Geschworenenreiche Taggelder aus der Staatskasse ausgesetzt würden,der Steinbauer vor Allem mußte sich viele Neckereiengefallen lassen, weil er auf sein Dispensatiousgesucheinen abschlägigen Bescheid erhalten hatte. Der Ange-griffene wagte es nicht, den Späßen des freundlichenAmtmanns entsprechenden Widerstand zu leisten und ohnesich auf eine nähere Erklärung-einzulassen, behaupteteer, daß er doch noch frei werde.

Noch nie kam Diethelm frohgemutster nach Hause alsvon der heutigen Amtsversammlung und er wünschte sich,daß die Gerichtssitzungen nur bald beginnen möchten.Die Ehrenbezeugungen von den Beamten thaten ihmgar wohl.

Als der Tag der Abreise kam, wollte es Diethelmwiederum bange werden, es erschien ihm als ein gefähr-