doch froh, denn er fühlte in der That eine lange nichtempfundene Wärme und das Holz, das haufenweisein den Ofen gesteckt, ihn nicht von seinem Fröstelnbefreit hätte, erwärmte ihn fetzt bei dessen Verarbeitung.Vom Morgen bis zum Abend arbeitete er in demSchuppen und lauschte dann oft selbstvergessen denwunderlichen Tönen der Säge; wie das klingt undschrillt beim ersten Einschnitt und dann zum Kern desScheites gelangend so dumpf tönt und wieder in'sSchrille, Kurzathmige übergeht beim Ende des Durch-schnittes. Mochte es aber klingen wie es wollte,wohlige Wärme durchströmte den Körper. Die Leutesagten, der Diethelm sei geizig geworden, seitdem seinNeichthum gestiegen sei, er ließ sich diese Nachrede,die ihm wieder zukam, gerne gefallen, denn auch imGeiz liegt ein gewisser Ruhm, da der Neichthum un-bezweifelt ist.
Wenn er manchmal einen Tag in seiner mühseligenArbeit aussetzen wollte, kam wiederum das Fröstelnüber ihn, als wollte sich alles Zurückgedrängte aufEinmal geltend machen und er mußte auf's Neuewider Willen an die unscheinbare und doch so mühseligeArbeit, als hätte ein Zauber ihn darin fcstgebannt.Es half nichts anderes.
Da kam ein neues Ereigniß, das ihn von dieserArbeit und seiner häuslichen Gefangenschaft befreite,ohne daß Martha zu einer Einsprache berechtigt war.
Das Schwurgericht, das man in stürmischen Zeitenverheißen hatte, wurde fetzt nach Herstellung der nöthigcnBauten in der That eingesetzt. Der veränderten Zeit-