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genug gethan zu haben und ließ sie unbeantwortet.Am erfreulichsten waren noch die Briefe von Franz;zwar waren sie in steifer ungelenker Redeweise, aberdiese erschien Diethelm grade recht schön und erbaulich,und von Brief zu Brief war die Schrift zierlicherund geläufiger, und Diethelm konnte nicht umhin,manche davon, besonders aber die Briefe des Staats-anwalts, durch den Vetter im Waldhorn vorlesen zulassen.
Die Verehrung im Dorfe schien ihm indeß dochminder bedeutend, als die in der Stadt sich darthat.Mit Martha, die er nun nicht mehr allein ließ, fuhrer oft dahin, um allerlei Hausrath zu kaufen. Errichtete sich nur nothdürftig ein, da er ja bald wiederverkaufen wollte.
Alles ließ sich zu größter Beruhigung an, nurMartha war nicht aus ihrer beständigen Trauer undKümmerniß zu reißen, und wenn Diethelm sie damitabwies, sagte sie klagend:
„Ich Hab' ja sonst Niemand, dem ich mein Herzausschütten kann, und mir bangt vor dem neuen Hause,wo der Medard verbrannt ist."
Diethelm hörte sie geduldig an, aber dieses ewigeKlagen machten ihn stumpf gegen die Vorhersagung derFrau, daß sie den Einzug in's Haus nicht erleben werde.
„Nur nicht prophezeihen," war seine beständige Rede,„das ist das schlechteste was man thun kann. IchHab dir versprochen, daß ich dich nie mehr allein lasse,aber du treibst mich aus dem Haus, wenn du so fortmachst."