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und Franz sogleich den Gerichten zu überliefern. Den-noch schickte er sogleich den Neppenberger nach Buchen-berg, theilte chm oberflächlich mit was geschehen warund gab ihm den dringenden Auftrag zu erforschen,was Munde vorhabe und es ihm durch einen Eilbotennach der Stadt mitzutheilen. Der Neppenberger ver-stand den Vorgang wenn auch nur halb und sagte:„Ich hab's bald gemerkt, das thut kein gut. Mankann ein Roß und ein Schaf nicht zusammen spannen."Diethclm lachte über diesen Vergleich und gab demNeppenberger ein gutes Zehrgeld mit auf den Weg.
Beim Namen angerufen erwachte Munde unterdem Birnbaum bei Breitlingen, der Schmied vonBuchenberg hielt mit seinem Pferde neben ihm undhieß ihn aufsitzen, wenn er müd sei. Munde nahmdas gerne an. Der Schmied wußte nur von Händeln,die Munde mit seinem Schwäher gehabt, und Mundewar nicht geneigt, viel zu sprechen. Nur als derSchmied sein Glück rühmte und ihm anrieth, klug zusein, die paar Jahre noch den Diethelm den Herrnspielen zu lassen, sagte er:
„Ich bin nicht klug und will nicht reich sein."
Die Hanze Nacht hindurch rastete man nicht, undbald saß der eine bald der andere zu Pferde.
Es war bald Mittag, als man sich Buchenbergnäherte. Es hatte hier im Oberlande geregnet, undBlüthen und Blätter waren an den Bäumen hervor-gebrochen, so plötzlich, wie ein bereit gehaltenes Feuer-werk, das nur des zündenden Funkens wartet.
Munde war ganz ausgehungert, denn er hatte sich