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„Zcig's zuerst beim Vater. Bei mir brauchst nichtanfangen," stachelte Franz, der diese Wendung garnicht lieb war. Munde sprach wiederholt und in ver-stärkter Weise seinen Herrscherplan aus, und der Abenddieses unruhvollen verhetzten Tages schien doch nocherwünscht auszuklingen.
Schon am frühen Morgen hatte Munde einen ge-waltigen Zank mit seinem Schwäher, er wollte sichdie Gcldgurte umschnallen, Dicthelm aber lachte ihmin's Gesicht.
„Dann reiß' ich sie euch auf öffentlichem Marktvom Leib herunter, wenn ihr mich so gehen lasset,und ich euch damit seh'," drohte Munde und ging hinabin die Wirthsstube.
Dicthelm schaute hoch verwundert dem so PlötzlichVeränderten nach und Franz sah mit Schrecken dieböse Saat aufgchen, die sie gesäet; sie wußte aber denVater noch dahin zu beschwichtigen, kein Geld mitauf den Markt zu nehmen, die Leute könnten es fürPrahlerei ansehen und das müsse man vermeiden.uachso einem Unglück. In der Wirthsstube übergab hier-auf Dicthelm der Rautcnwirthin die Geldgurte zumAufbewahren und Munde lächelte vergnügt zu seinemSiege. Dicthelm traf hier viele Bekannte, unter den-selben auch den noch uns erinnerlichen Neppenbergerund den Steinbauer. Neppenberger war eben so zu-thätig und redselig, als der Steinbauer unachtsam undmaulfaul; er erzählte, daß er einen umfangreichenBranntweinhandel betreibe, er hatte den Vertrieb über-nommen, und fuhr mit seinem Einspänner im Lande