Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
Seite
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Markte vier Pferde ei'nkaufe, beschloß unter Jubel derFeldwebel und einige Kameraden, auch auf den Markt zukommen, um zu sehen, wie der Pfifferling das mache.

Stolz aufgerichtet mit gespanntem Selbstgefühlekehrte Munde in den Nautenkranz zurück, er wollteseiner Franz Abbitte thun, daß er so bös gegen fiegewesen sei und ihr sagen, wie er sich nun wacker in'sGeschirr legen wolle, daß es ihm landauf landab keinervoraus thun könne.

Als er in den Rautenkranz trat, hörte in derKüche die Stimme der Franz, sie sagte:

Das ist ja prächtig, daß Sie Kellner im Wild-bad geworden sind. Ich komme diesen Sommer mitmeinen Eltern auch dahin."

Aber Sie sind Braut," sagte eine Männerstimme.

Ja, mit mir," sagte Munde cintretend, er saheinen Mann es war der älteste Hauösohn aus demNautenkranz der die Hand der Fränz hielt.

Ich gratnlire," sagte der Nebenbuhler schnell dieHand loslassend, und Munde erwiderte:

Dank schön. Komm' mit Fränz in die Stube."Er faßte sie nicht eben zart am Arme, und Fränzmachte große Augen, als er ihr allein sagte, daß dasScharmuziren ein Ende habe, und ob sie mit denEltern in's Wildbad gehe, darein habe er auch nochein Wort zu reden. Fränz widersprach heftig, undMunde erklärte, daß er von dieser Stunde zu regierenanfange über Alles, was ihm gehört, und das sei vorAllem seine Frau, es müsse ja Fränz recht sein, daßer sich als Mann zeige.