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sie wollte. Dicthelm war oft jähzornig gegen ihn,weil er die Arbeitsleute beim Baue nicht scharf genuganhielt; nur die Mutter war stets liebreich und mildgegen ihn und erfreute ihn oft durch Vorzeigung derschönen Aussteuer, die sie für ihn und Franz bereitenließ.
Franz hatte nicht nachgelassen, bis Munde einmaldas Fuhrwerk für sich nahm und mit ihr eine Lustfahrtnach der Stadt machte.
Munde hatte sich nie dazu verstehen wollen. Jetztaber ergab sich eine besondere Veranlassung; nichtDiethelm sondern das junge Brautpaar stand Gevatterbei dem Erstgeborenen des Zeugmachcrs Kübler in G.
Es war ein linder Morgen des ersten Frühlingsals Munde mit seiner Braut dahinfuhr, er hatte andie schwanke Spitze der Peitsche und die Messingrosender Pferdezäume rothe Bänder geheftet als bescheideneund doch kenntliche Fahnen ihres bräutlichen Glückes.An seinem väterlichen Hause wollte ihm der Paßauffolgen, aber der alte Schäferle pfiff ihm zornig under kehrte zu ihm zurück. Munde wußte, daß sein VaterNiemand mehr um sich haben wollte als den Hunddes verstorbenen Medard, mit dem er oft stundenlangsprach. Munde kümmerte sich deß nicht mehr und fuhrwohlgemuth hinaus in den srühlingsjungen Tag. DieSonne stand nicht am Himmel, nebelhaft verschwommeneWolken umzogen ihn und ein leiser Duft wob überden kaum ergrünenden Feldern, draus sich einzelneLerchen noch zaghaft zwitschernd emporhoben, um baldwieder nieder zu sinken.